Nicht jeder Tag ist ein guter Tag

Vor ein paar Tagen war ich bei Jürgen, meinem Musiker. Ich habe ihn übrigens unter CO-WORKER  verlinkt, wenn ihr euch anschauen wollt, was er sonst noch Cooles macht.

Wir wollten eine mp3 Datei mit drei bis vier Texen aus Scherbenhimmel  in seinem Studio aufnehmen, um sie dann an verschiedene Veranstalter in und um Berlin zu verschicken.

Das war der Plan.

Ich war ziemlich motiviert und dachte, naja 3-4 Stücke habe ich in einer Stunde aufgenommen, zumal ich meine Texte  ja in- und auswendig kenne und es nicht das erste Mal ist, dass ich sie aufnehme.

Leider hat diesmal rein gar nichts geklappt. Meine Stimme konnte die Stimmung der Gedichte nicht einfangen, das Mikrofonkabel hatte einen Wackelkontakt und als wir alles ausgetauscht hatten, war die Luft raus. Wir haben noch ein paar Mal herumprobiert, aber es wurde einfach nicht besser.

Gott sei Dank können wir das Tonstudio von Jürgen jederzeit nutzen, wir sind nicht an bestimmte Zeiten gebunden. 

Manchmal ist einfach der Wurm drin, auch wenn man ihn erstmal nicht sieht. Gott sei Dank hat sich keiner von uns darüber aufgeregt, wir haben es einfach SEIN lassen, was anderes wäre uns eh nicht übrig geblieben.

So ist das mit unserer Vor() stellung. Im Zen sagt man, dass man sich mit der Vorstellung, die Gegenwärtigkeit verstellt.

Mir gefällt dieser Satz, er hält mich immer wieder an, wach zu sein.

Wir haben den Tag mit einem Espresso macchiato ausklingen lassen und treffen uns übermorgen zu einem "frischen" take.

Hoffentlich ohne Vorstellung und mit freiem Blick auf das Jetzt;)