Vor ein paar Tagen ist ein lieber Freund gestorben.
Einer, dessen Lächeln selbst Fremde in seine Nähe rückte.
Er sammelt ein, der Tod, wie eine Biene die Pollen,
süß und schwer
und hinterlässt einen leeren Platz, den wir annehmen müssen.
Ich frage mich, wohin sie geht die Vergänglichkeit, die unserer Kindheit, unserer Jugend,
des Alltags und der Jahre.
Warum welken die Blätter?
Wo kommt er her, der Herbst und wo geht er hin, wenn der Winter kommt?
Und woher kommt der Winter?
Fließt all das in jenen geheimnisvollen Raum, in dem unsere Seele zuhause ist, sei es bevor wir geboren werden und nachdem wir sterben?
Vielleicht will uns jede Veränderung immer wieder aufs Neue lehren die Vergänglichkeit bewusst in unseren Alltag zu integrieren, um uns endlich mit ihr zu versöhnen.
Veränderung = Vergänglichkeit = Leben.
Eine Dynamik, die sich bis zum Augenblick des Todes immer weiter verdichtet, um schließlich seine Essenz zu offenbaren.
Nichts hält
alles fließt
Gedanken Empfindungen Erinnerungen
Leben und Tod
Loslassen -
sich auflösen im Nichts, das alles umarmt.
Ciao Andrea,
lieber,
mögest Du mit den schönsten Göttern tanzen,
wo immer Du auch bist!
nächster Artikel: 10.11.25

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Mama (Donnerstag, 30 Oktober 2025 11:11)
So gefühlvolle Worte . Wo immer er auch ist er wird sie spüren .
Ulrike (Donnerstag, 30 Oktober 2025 13:52)
Es fällt mir nicht schwer, den Wandel und die Vergänglichkeit der mich umgebenden Natur zu akzeptieren, sogar den Tod mir nahestehender Menschen. Aber es sprengt meine Vorstellungskraft, mein eigenes Ende, mein "Nicht mehr Sein", zu denken. Das Wissen, dass es kommen wird, muss mir genügen.
Ulrike (Donnerstag, 30 Oktober 2025 13:53)
Ein schöner Nachruf für einen besonderen Freund!